Gesundheit
 
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    Spargel als Heilpflanze
Die Kenntnisse von der Botanik der Pflanzen und ihrer medizinischen Anwendung sind im wesentlichen griechischer Herkunft. Spargel wird als Heilpflanze erstmals von dem griechischen Arzt Hippokrates (um 460 v. Chr.) erwähnt.

Im Vordergrund stand die blutreinigende und harntreibende Wirkung des gepreßten Spargelsaftes. Außerdem wurde dem Spargel im Mittelalter eine Hilfe bei folgenden Leiden zugeschrieben: Steinleiden, Herzklopfen, Husten mit blutigem Auswurf, Rheumatismus, Gicht, Milz- und Leberleiden, Gelbsucht, Hämorrhoiden, Ruhr, Magenschwäche, Milchschorf, Lungenleiden. Er galt als aphrodisierend, potenzsteigernd, empfängnisverhütend und sollte die Monatsblutung fördern.

Für die Rezepte wurden die Wurzeln, die Samen und die Sprossen in verschiedenen Mixturen entweder gekocht, gedörrt oder pulverisiert. Das Wissen über die Rezepte wurde mittels Holzschnitten, auf denen die Spargelpflanzen abgebildet waren, weitergegeben.

Im Mittelalter wurde Spargel vor allem wegen seiner heilenden Wirkung und weniger wegen es feinen Geschmacks in den Küchengärten der Klöster angepflanzt. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Kräuterbücher, die sich mit der Pflanzen- und Heilkunde beschäftigten un in denen Spargel als Heilpflanze beschrieben und abgebildet wurde. Die Autoren waren oft Apotheker und Ärzte, welche die Bücher mit Illustrationen über die Spargelpflanzen versahen.

Da Gutenberg Ende des 15. Jahrhunderts den Buchdruck erfand, war der Weg für eine Massenfertigung von Kräuterbüchern in Europa frei.
 
  Jacob Theodor Tabernaemontanus,
Kräuter Buch, Basel 1664
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Tabernaemontanus verzeichnet zwei Arten Küchen- und drei Arten Wildspargel. Dem Wildspargel schreibt er größere Heilkraft zu. Zu seinen Arzneirezepturen gehören auch destilliertes Spargelwasser und Spargelwein.
 
    Heute weis man, daß der Spargel reich an wertvollen Vitaminen wie A, C, B1, B2 und E ist. Der Vitamin B-Gruppe werden positive Eigenschaften für die Nerven und einem gesunden Zellwachstum (Haut, Haare) zugeschrieben. Die Vitamine C und E können ebenfalls die Zellen schützen und helfen, Gefäßerkrankungen vorzubeugen.

Hinzu kommen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Eisen und Zink.

Die Kaliumsalze und Asparaginsäure können die Nierentätigkeit positiv anregen. Abbaustoffe des Stoffwechsels können dadurch ausgeschwemmt werden. Zink kann die Wundheilung unterstützen und das Bindegewebe sowie Gefäße stärken. Kalzium und Phosphor können die Knochen des Menschen festigen. Eisen und Magnesium kann unterstützend die Blutbildung fördern und Muskelkrämpfen vorbeugen.

Spargel kann zudem auch helfen, das Gewicht stabil zu halten. So hat ein Kilo Spargel nur ca. 180 kcal (750 kJ). Für Diabetiker noch folgender Hinweis: 400 g Spargel entsprechen lediglich 1 (einer) Broteinheit.
 
       
    Spargel zum Entschlacken
Bereits vor 2000 Jahren schätzten die Griechen den Spargel wegen seiner heilenden Eigenschaften als "natürliches Entschlackungsmittel". Heute weis man, daß der Spargel viele Ballast- und Biostoffe enthält, welche die Nieren- und Verdauungsfunktion anregen können. Nähere Informationen zum Entschlacken mit Spargel erhalten Sie in folgendem Buch:
 
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    Wichtiger Hinweis
Der Verzehr von Spargel kann für den Menschen viele positive Eigenschaften haben. Fragen Sie aber bitte den Arzt Ihres Vertrauens, sofern Sie an Krankeiten leiden, um abzuklären, welche Menge und Häufigkeit von Spargelverzehr für Sie positiv sein kann.
 
       
   
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