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Bleichmethoden
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Ernte von grünem Spargel die Regel. Nur langsam setzte sich der neue Geschmack durch, daß weißer Spargel dem grünen vorzuziehen sei.

Aus Holland wurden Bleichmethoden bekannt, die die Erkenntnis nutzten, daß Spargel während des Wachstums vor Lichteinwirkung geschützt werden muß, um die Farbstoffbildung zu verhindern.

Die Anbauer stülpten Glocken und Röhren (aus Holz, Glas und Ton) über den wachsenden Sproß, um diesen vor Licht zu schützen und somit die weiße Farbe zu erhalten.

Seit Anfang des 20. jahrhunderts verzichtet man auf diese arbeitsaufwendigen Methoden und nutzt die über den Pflanzen aufgehäufelten Erddämme, um den Sproß weiß zu halten.
Die Erddämme werden auch als Bifänge bezeichnet.

 
  Blumentopf als Spargelglocke
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  Spargelröhre aus Glas, Rekonstruktion
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  Spargelröhre aus Holz
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  Spargelglocke aus Ton
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Grünspargel
Bis vor kurzem war der Anbau von Grünspargel lediglich in Italien und England von Bedeutung. Das Interesse an Grünspargel wächst jedoch. Spanien hat inzwischen eine Anbaufläche von 3000 ha und einen Ertrag von 14.000 t.


Im Unterschied zum Bleichspargel wird der grüne Spargel nicht mit Erddämmen abgedeckt. Die Stangen wachsen oberirdisch und sind vitaminreicher als Bleichspargel. Die Ernte kann weitgehend mechanisiert werden.

 
  Weißer und grüner Spargel
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